10 Geheimtipps gegen Hitze

So überstehen Sie auch den wärmsten Sommer!

So gern wir den Sommer auch haben – manchmal ist die Hitze dann doch wirklich unerträglich. Bei Temperaturen, die gut und gerne 28°C und mehr erreichen, möchte man meist nur noch eines tun: sich irgendwo ein schattiges Plätzchen suchen und es sich in einem Becken mit kühlem Wasser gemütlich machen. Leider kommt uns da meist der Alltag mit all seinen Pflichten in die Quere. Wie Sie die sommerliche Hitze auch im Büro oder bei der Hausarbeit besser ertragen können, zeigen wir Ihnen im Folgenden.

 

Richtig lüften

Warme, stickige Zimmer, in denen sich die Hitze staut – ein absoluter Alptraum! Da ist der erste Reflex oftmals, das Fenster weit aufzureißen, um für frische Luft zu sorgen. Doch was, wenn die Luft draußen nicht kühler, sondern sogar noch wärmer ist? Dann hilft auch ein weit aufgerissenes Fenster nichts mehr. Der Trick liegt hier im richtigen Timing. Lüften Sie nach Möglichkeit nur nachts oder am frühen Morgen – spätestens ab 8:30 sollten die Fenster geschlossen bleiben. Bei direkter Sonneneinstrahlung sollten Sie die Fenster zudem Tagsüber mit Rollläden oder Rollos verdunkeln, am besten von außen, sodass die Sonnenstrahlen gar nicht erst auf das Fensterglas treffen. Innenliegende Jalousien oder Vorhänge helfen nur bedingt, da die Sonnenstrahlen hier bereits das Glas durchquert haben, ehe sie aufgehalten werden. Hier sollten Sie wenn möglich Jalousien aus glänzendem Metall verwenden, damit das Licht reflektiert wird.

 

Richtig trinken

Dass wir bei heißem Wetter viel trinken sollten, ist keine große Neuigkeit. Zwei bis drei Liter sollten es am Tag sein, je nach Körpergröße und Außentemperatur. Allerdings ist nicht nur das „wie viel“ hier entscheidend, sondern auch das „was“. Gerade wenn es sehr heißt ist, tendieren wir dazu, eisgekühlte Getränke zu wählen. Allerdings ist das eher kontraproduktiv – je kälter das Getränk ist, desto stärker wird der Kreislauf angekurbelt und wir geraten stärker ins Schwitzen. Besser ist es, Getränke leicht unter Zimmertemperatur zu genießen. An besonders heißen Tagen ist es außerdem ratsam, auf Kaffee zu verzichten – das Koffein sorgt für ein unnötiges Auf und Ab unseres Kreislaufs, was bei großer Hitze äußerst unpraktisch ist.

 

 

Richtige Kleidung

Je heißer es ist, desto weniger sollten wir anhaben? Das stimmt nur bedingt. Nicht ohne Grund wird in vielen heißen Ländern oftmals lange und weite Kleidung getragen. Denn gerade, wenn wir der Sonne direkt ausgesetzt sind, wirkt eine dünne, möglichst helle Stoffschicht kühlend. Allerdings sollte die Kleidung wirklich dünn und luftig sein – Baumwolle oder Leinen sind hier die Materialien der Wahl. Außerdem empfiehlt es sich, einen breitkrempigen, hellen Hut gegen die Sonne zu tragen. So bleiben Kopf, Gesicht und Nacken im Schatten und das Risiko von Sonnenbrand und Sonnenstich sinkt.

 

 

 

Mit Menthol einreiben

Wir kennen es meist aus Bonbons oder Tabak – Menthol hinterlässt ein kühles Frischegefühl. Dies kann man sich auch an heißen Sommertagen zunutze machen. Menthol verdunstet extrem schnell und hinterlässt so eine angenehme Verdunstungskühle. Reiben Sie alle paar Stunden Ihre Schläfen, Handgelenke und Kniekehlen mit etwas Menthol ein. So verschaffen Sie sich Kühlung in der Sommerhitze.

 

 

 

 

Einlegesohlen ins Eisfach legen

Sandalen und Flipflops sind im Sommer die Schuhe der Wahl – doch nicht immer können sind sie auch angemessen. Zum Autofahren, beim Wandern oder auch auf der Arbeit sind wir häufig gezwungen, geschlossene Schuhe zu tragen. Unangenehm, wenn es draußen heiß ist. Doch keine Sorge – auch mit geschlossenen Schuhen kann man überhitzten Schuhen vorbeugen. Besorgen Sie sich einfache dünne Einlegesohlen (in jedem Schuhgeschäft erhältlich) und legen Sie diese über Nacht in den Kühlschrank. Bevor Sie morgens in Ihre Schuhe schlüpfen, legen Sie die kühlen Einlegesohlen hinein – so halten Sie Ihre Füße länger kühl.

 

 

 

Elektrogeräte abschalten

Fernseher, Computer, Stereoanlage – sie alle laufen mit Strom, und sie alle produzieren als Nebenprodukt Wärme. Was im Winter sehr praktisch sein kann, wird uns im Sommer zum Verhängnis. Wenn es in der Wohnung ohnehin schon viel zu warm ist, macht die Wärmeabstrahlung unserer Elektrogeräte alles nur noch schlimmer. Wenn Ihnen also zu heiß ist, lassen Sie Computer & Co. einfach mal aus. Vielleicht lesen Sie stattdessen lieber ein gutes Buch in der Badewanne oder auf dem schattigen Balkon mit einem Getränk in der Hand.

 

 

 

 

DIY-Klimaanlage ohne Strom

Klimaanlagen sind wahre Stromfresser, nicht ganz billig und zudem teilweise ungesund für Atemwege und Schleimhäute. Allerdings können Sie einen heißen Raum auch ganz einfach mit einer simplen DIY-Klimaanlage herunterkühlen. Alles was Sie brauchen ist eine Plastikflasche, die Sie mit Wasser füllen. Legen Sie sie ins Tiefkühlfach, bis das Wasser gefroren ist. Die Eisflasche platzieren Sie nun auf einem möglichst hohen Punkt im Raum – beispielsweise auf einem Regal oder Schrank. Von dort kühlt sie die Umgebungsluft kontinuierlich ab und sorgt so für ein angenehmeres Raumklima.

Kleiner Tipp: Denken Sie an einen Unterteller, da bei den hohen Temperaturen natürlich schnell eine Pfütze entsteht.

 

 

 

Nasser Stoff

Eine weitere Möglichkeit einer selbstgemachten Klimaanlage lässt sich besonders gut in warmen Sommernächsten am heimischen Schlafzimmerfenster umsetzen. Öffnen Sie das Fenster über Nacht weit und hängen Sie ein nasses Bettlaken davor. Die einströmende Luft wird durch die Verdunstungskälte abgekühlt. So können Sie auch in warmen Nächten ruhig schlafen.

 

 

 

 

Kurze Abkühlung

Ein wenig Linderung bei großer Hitze kann auch eine gelegentliche kurze Abkühlung verschaffen. Halten Sie einfach hin und wieder Ihre Füße oder Ihre Unterarme für ca. 30 Sekunden unter kaltes Wasser. Alternativ können Sie auch kühle Wickel um Unterarme und Unterschenkel machen. Einfach ein Geschirrtuch oder dünnes Handtuch mit kaltem Wasser tränken und um Arme und Beine wickeln.

 

 

 

 

 

 

 

Richtig essen

Wenn wir schwitzen, verlieren wir nicht nur Flüssigkeit, sondern auch wertvolle Mineralien und Salze. Frisches Obst ist daher die perfekte Sommer-Nascherei. Südfrüchte wie Ananas oder Melone haben einen hohen Flüssigkeitsanteil und enthalten überdies wertvolle Mineralstoffe. Doch auch salziges Essen wie Seranoschinken kann dabei helfen, die ausgeschwemmten Mineralien wieder zu ersetzen. Generell gilt: Frisch und kalt ist die Devise!

Mit diesen Geheimtipps sind Sie für die nächste Hitzewelle bestens gewappnet!

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